Rückblick 2017

Rückblick 2017

Eine kurze Übersicht über die Aktivitäten der Initiative Neuer Zirkus im Jahr 2017:

 

Anfang April veranstaltete die Initiative Neuer Zirkus zusammen mit dem Kulturreferat der Stadt München ein Partnertreffen mit Zirkus-Akteuren aus Finnland, Serbien, Kroatien, Polen, Tschechien und Österreich. Es ging darum zu prüfen, ob die Partner zusammen einen EU Projektantrags zum Thema Dramaturgie im Zeitgenössischen Zirkus stellen können. Der Projektantrag wurde vorerst vertagt, aber das Treffen ebnete den Weg für Kooperationen mit Osteuropa.

 

Zusammen mit der Company Overhead Project lud die Initiative Neuer Zirkus am 8. und 9. Juli zu einem „Dramaturgy Lab“ in die Kölner Ehrenfeldstudios ein. Die Arbeitsweise in diesem Lab wurde von den Teilnehmern gemeinsam entwickelt, der Input kam vom amerikanischen Luftartist, Researcher und Dramaturg Sebastian Kann. Ein wesentliches Thema des Labs war die Wechselwirkung zwischen Zirkus-Dramaturgie und Sprache.

 

Für das 20. Bauhausfest in Dessau Anfang September entwarf die Initiative Neuer Zirkus zusammen mit der TU Berlin, dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin und der Artistenschule Die Etage die Performance-Reihe „SUBSTANTIA – das Licht greifen“.  

 

Im Rahmen des ATOLL Festivals luden das TOLLHAUS Karlsruhe und Chamäleon Productions Berlin gemeinsam mit der Initiative Neuer Zirkus erstmalig zu einem Veranstaltertreffen am 21. September in das Karlsruher Kulturzentrum TOLLHAUS ein. Zum ersten Mal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der führenden Bühnen und Veranstalter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich dem jungen Genre des neuen Zirkus widmen. Das Netzwerktreffen diente dem Austausch, der engeren Vernetzung und der Erarbeitung konkreter Kooperationsmaßnahmen.

Darüber hinaus veranstaltete die Initiative Neuer Zirkus bei diesem Festival einen eintägigen und öffentlichen Workshop zum Thema Dramaturgie im zeitgenössischen Zirkus, angeleitet von dem amerikanischen Artisten und Dramaturgen Sebastian Kann.

 

Die Initiative Neuer Zirkus nahm Ende Oktober an der Podiumsdiskussion „Neuer Zirkus, Varieté und Clubperformance“ im Rahmen des 5. Branchentreff der Freien Darstellenden Künste in Berlin teil. Thema waren aktuelle Entwicklungen in der Szene, Überschneidungen und Unterschiede der Formate und gemeinsame neue Perspektiven.

 

Im November war die Initiative Neuer Zirkus zu Gast in der WDR-Sendung „Hier und Heute“. Zusammen mit der Artistin Roxana Küwen wurde die INZ und vor allem die Kunstform Neuer Zirkus vorgestellt.